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Details:
Seitenzahl: 244 Seiten
Verlag: Impress
Erschienen: 2. Februar 2017
Inhalt:
Seitdem die Piratentochter Rani Jaal aus seinem magischen Gefängnis befreit hat, weicht der Djinn mit den goldenen Augen nicht mehr von ihrer Seite. Gemeinsam durchstreifen sie die Meere und Rani genießt die besondere Nähe und Vertrautheit zwischen ihnen. Gefühle, die ihr vor einigen Monaten noch undenkbar schienen, schließlich hat sie schon früh gelernt, dass die Djinn ein gefährliches Volk sind – und ein grausames! Während Rani sich in Sicherheit wiegt, fürchtet Jaal insgeheim die Rache seiner Brüder und Schwestern, denn nie könnten die Djinn eine Liebe zwischen einem der ihren und einem einfachen Menschenmädchen dulden…
Autorin:
Rebecca Wild wurde am 21. Juni 1991 in Salzburg geboren, verbrachte jedoch einen Teil ihrer Kindheit in München. Schon früh zeigte sich ihre kreative Seite. So hat sie sich dem Zeichnen und dem Schreiben zugewandt und den Kern der Mathematik nie ganz verstanden. Heute lebt sie wieder in Salzburg und studiert neben ihren eigenen Tagträumen MultiMediaArt. „Verräter der Magie“ ist ihr erster Roman.
Meine Meinung:
Der erste Teil der Reihe hat mich vor einem Jahr unglaublich begeistert. Deshalb habe ich mich umso mehr gefreut, dass es nun eine Fortsetzung gab.
Um es gleich vorweg zu nehmen: auch wenn mir „Djinnrache“ ebenfalls gut gefallen hat, so kommt Band 2 in meinen Augen leider nicht ganz an den Vorgänger heran. Das lag für mich persönlich vor allem daran, dass der Handlungsstrang, der für mich Teil 1 so besonders gemacht hat, hier erst fast am Ende wieder aufgegriffen wird. Dafür dann aber so grandios und wunderbar, dass ich diesen Strang restlos geliebt habe. Ich wünsche mir wirklich noch viel mehr davon bitte.
Die Geschichte um Rani und Jaal hat auch sehr tolle Aspekte, die mir nachhaltig im Gedächtnis haften bleiben werden. Eine komplizierte Liebesgeschichte vor dem Hintergrund von mit einer gehörigen Portion Magie.
Kazim spielt auch wieder eine größere Rolle und wird unfreiwillig mit seiner Vergangenheit konfrontiert.
Ich will nicht zu viel spoilern, was den Inhalt angeht, deshalb bleibe ich hier nur vage. 😉
Die Stimmung des orientalischen Settings wie man es aus den Geschichten und Märchen kennt, wird toll transportiert. Man fühlt sich als Leser richtig in das Morgenland versetzt, umringt von Wüste, Piraten, Räubern und Fliegenden Teppichen. Diese Umsetzung fand ich ganz großartig und sie hat mich definitiv erreicht.
Wie gesagt ist mein größter Kritikpunkt einfach der, dass der in meinen Augen ergreifendste, spannendste und für mich schönste Handlungsstrang erst im letzten Viertel des Buches wieder eine Rolle spielt. Ich habe immer nur darauf gewartet, dass dieser Teil aus „Djinnfeuer“ wieder auftaucht und war enttäuscht, dass es erst so spät passiert.
Die restliche Handlung ist ebenfalls sehr schön, bitte nicht falsch verstehen. Nur hat mir das letzte Quäntchen des gewissen Etwas gefehlt bis meine Herzensgeschichte wieder vorkam.
Fazit:
Eine wundervolle, magische Geschichte mit dem Flair von abwechslungsreichen Liebesgeschichten. Leider wurden nicht alle Erzählstränge aus dem ersten Band gleichermaßen fortgesetzt, was mich ein wenig enttäuscht hat. Ansonsten bietet aber auch „Djinnrache“ ein tolles Abenteuer voller Spannung, Gefahren und schöner Wendungen. 8 lila Punkte
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