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Details:
Seitenzahl: 212 Seiten
Verlag: Drachenmond Verlag
Erschienen: 15. Oktober 2015
Inhalt:
Ich bin nicht Schneewittchen. Ich bin die böse Königin. Für tausend Jahre schlief die Dreizehnte Fee den Dornröschenschlaf, jetzt ist sie wach und sinnt auf Rache. Eine tödliche Jagd beginnt, die nur einer überleben kann. Gemeinsam mit dem geheimnisvollen Hexenjäger erkundet sie eine Welt, die ihr fremd geworden ist. Und sie lernt, dass es mehr gibt als den Wunsch nach Vergeltung. »Kennst du das Märchen von Hänsel und Gretel?«, frage ich flüsternd. Er braucht mir nicht zu antworten, er weiß, dass nicht alle Märchen wahr sind. Nicht ganz zumindest. Es gibt keine Happy Ends, es gab sie nie. Für keine von uns.
Autorin:
Meine Schreibbiografie beginnt wie die hunderter Autoren:
Ich liebe Buchstaben seit ich denken kann. Schwarze Wörter auf weißem Papier, ein Hauch von Staub, das Knistern beim Umschlagen, eine verborgene Geschichte.
Wie passt eine ganze Welt zwischen zwei Buchdeckel?
Wie kann sie uns so sehr gefangen nehmen und fesseln, dass wir selbst nach dem kleinen Wort ENDE noch in ihr verweilen, des Nachts von ihr träumen?
Bücher – sie besitzen eine ganz eigene Art von Magie.
Wir werden zu Helden, zu Weltrettern, zu Liebenden.
Und wenn wir ein Buch zuschlagen, dann bleibt immer ein Stück von uns in seinem Herzen zurück. Solange, bis wir uns erneut auf die Reise begeben und uns an die Stellen erinnern, an denen wir schon einmal entlanggekommen sind.
Bücher. Magie und Kunst.
Lasst euch verzaubern!
Meine Meinung:
Mich verbindet eine längere Vorgeschichte mit „Die dreizehnte Fee“. Ich habe das Buch bereits kurz nach Erscheinen schon einmal gelesen und damals hat es mir absolut nicht gefallen.
Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig, da er einfach ganz anders ist. Die Handlung geht selten so richtig in die Tiefe, ist aber gleichzeitig kein bisschen oberflächlich. Die Liebesgeschichte ist mitreißend und irgendwie aber nicht genug.
Tja, als ich das Buch ein zweites Mal gelesen habe, hat sich meine Meinung völlig geändert. Der Erzählstil hat mich jetzt ergriffen und ich konnte wertschätzen, wie besonders das Buch ist. Auch wenn ich mir manchmal tiefergehende Beschreibungen gewünscht hätte, fand ich die Geschichte, die Idee und den märchenhaften Zauber von „Die dreizehnte Fee“ beim zweiten Durchgang einfach sehr überzeugend und habe es geliebt weiterzulesen.
Wenn dann mal Emotionen geschildert werden, sind sie tiefgehend und komplex. Ich fand es wundervoll, wie Liebe und Hass hier zu einer Symbiose verwoben wurden, die absolut logisch und mitreißend wirkt.
Ein Märchen nicht über Schneewittchen, sondern die Böse Königin. Ein Märchen, in dem man den Bösewicht nicht hassen kann, weil er eigentlich gar nicht aus eigener Schuld böse ist. Eine Liebesgeschichte, die eigentlich keine ist und irgendwie doch.
Fazit:
Ich bin froh, dem Buch noch eine Chance gegeben zu haben, denn die Besonderheit von „Die dreizehnte Fee“ hat mich jetzt völlig gepackt und überzeugt. Zwar ist nicht alles perfekt, doch trotzdem zauberhaft schön. 8 lila Punkte
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