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Details:
Seitenzahl: 343 Seiten
Verlag: Impress
Erschienen: 5. Januar 2017
Inhalt:
Seit ihre große Liebe bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, scheint es, als hätte Anna jeglichen Bezug zur Außenwelt verloren. Denn ihre Liebe war ein Geheimnis, das sie niemandem anvertrauen konnte, schon gar nicht ihrer Familie. Nicht mal ihre Bandkollegen kommen noch an sie heran, dabei ist ihr Gesang das Einzige, das Anna noch über Wasser hält. Bis sie nach einer Bandprobe im strömenden Regen in eine Bushaltestelle flüchtet und ihm begegnet. Max, mit dem tollen Musikgeschmack und dem süßen Lächeln. Max, der seinen Blick kaum von ihr abwenden kann. Nach ihrem ersten flüchtigen Moment im Regen glaubt keiner der beiden, den anderen je wiederzusehen. Aber man begegnet sich immer zwei Mal im Leben…
Autorin:
Geboren wurde ich 1986 in Österreich, genauer gesagt in Niederösterreich. Dort lebe ich auch noch heute mit meinem Mann und meinen Kindern.
Meine Leidenschaft für Bücher begleitet mich bereits mein ganzes Leben. Als Kind war ich eine große Geschichtenerzählerin und als Teenager habe ich mich eine Zeit lang im Schreiben von Gedichten – die wirklich nicht besonders gut waren – versucht.
Später habe ich mich dann mit der Hilfe von Büchern gerne in andere Welten geflüchtet und mir bis heute mein Faible für fantasievolle Geschichten bewahrt. Im Laufe der Jahre sind in meinem Kopf so einige Ideen zusammengekommen. Jahren habe ich dann den Entschluss gefasst, mir meinen Lebenstraum zu erfüllen und ein Buch zu schreiben. Wie man sieht hat es geklappt. 😉
Meine Meinung:
Die Idee der Geschichte und auch die Figuren an sich gefallen mir schon sehr gut, nur leider leider leider hat mir stellenweise einfach die Tiefe gefehlt. Gefühle werden kurz angerissen, aber nicht so richtig ausgeführt. Bei mir kamen manchmal einfach keine echten Emotionen an, so leid mir das auch tut.
Das Kennenlernen zwischen Max und Anna war echt süß und eine schöne Idee, aber auch hier habe ich einfach keine Gefühle gespürt. Dass aufgrund dieser – meiner Meinung nach zumindest – eher oberflächlichen Begegnung so viel entstehen soll, konnte ich nicht nachvollziehen.
Was dann entstanden ist, fand ich hingegen ganz toll und habe es auch gern gelesen.
Auch fand ich teilweise die Ausdrücke im Buch ein wenig zu gewollt. Ein wenig zu gewollt cool und jugendlich, was die Geschichte an sich gar nicht nötig gehabt hätte. Denn schreiben kann Ina Taus auf jeden Fall wirklich gut.
Darüber hinaus war mir die Flut an Bandnamen und Titeln manchmal zu viel. Es kam mir übertrieben vor, ständig und überall Songnamen und die von den Bands einzubauen, weil es im Lesefluss ganz ehrlich gestört hat. Gerade wenn man in diesem Musikgenre nicht zuhause ist und sich für diese Bands nicht allzu sehr interessiert bzw. sie nicht kennt, macht es auch keinen Spaß ständig und überall darauf gestoßen zu werden. Gern ein paar Zitate, gern Anregungen für gute Musik – das nimmt man immer dankend an -, doch bitte nicht in dem Ausmaß wie es hier der Fall war.
So, jetzt habe ich genug kritisiert und komme zum Positiven. Denn davon hat die Geschichte auch so einiges zu bieten!
Vor allem die Freundschaft wie sie in diesem Buch dargestellt wird, hat mich begeistert. Dass man zusammenhält, füreinander da ist und man sich sozusagen eine eigene Familie sucht.
Der Schreibstil war außerdem flüssig und es hat wirklich Spaß gemacht, „Bitter Beats“ zu lesen. Es handelt sich hier auf jeden Fall trotz meiner Kritikpunkte um einen schönen Rockstar-Roman und ich freue mich schon, noch viel mehr von Ina Taus zu lesen.
Fazit:
Obwohl mir manches zu gewollt oder oberflächlich vorkam, ist der erste Band der „#bandstorys“ ein schönes Buch mit einer wirklich tollen Geschichte. 6 lila Punkte
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