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Details:
Seitenzahl: 403 Seiten
Verlag: impress
Erschienen: 5. Januar 2017
Inhalt:
Abgöttisch schön, betörend elegant und absolut stilsicher – das sind Eigenschaften, von denen die 18-jährige Sophie nur träumen kann. Bis sie zur Feier ihres Schulabschlusses ins exotische Lloret de Mar reist und dort dem atemberaubend gutaussehenden Taylor über den Weg läuft. Dieser entdeckt das in ihr, was sie niemals in sich sehen konnte: Sophie ist eine Fairy und gehört damit zu den schönsten Wesen des Universums. Zumindest fast, denn vor ihrer endgültigen Verwandlung muss die unsichere Abiturientin erst die Akademie der Fairies besuchen und all das lernen, was die Wesensart einer Fairy ausmacht. Und das ist nicht gerade wenig…
Autorin:
Stefanie Diem lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Sohn mitten im Allgäu. Schon als kleines Kind verfügte sie über eine lebhafte Fantasie und dachte sich die tollsten Geschichten aus, die sie zu Papier brachte, sobald sie schreiben konnte. Das Schreiben hat sie seither nicht mehr losgelassen und zählt neben dem Lesen zu ihren größten Leidenschaften. 2013 gewann sie den Carlsen-Impress-Schreibwettbewerb auf www.hierschreibenwir.de mit ihrem Debütroman „Plötzlich Amor“!
Meine Meinung:
Natürlich hat mich wie die meisten zu aller erst das wunderschöne Cover angesprochen. Es passt ganz hervorragend zum Inhalt wie ich im Nachhinein sagen kann, denn das Mystische, Magische und Zauberhafte wird hier schon toll transportiert.
Sehr überzeugt hat mich vor allem das grandiose Setting von „Fairies“. Die Welt, in die wir als Leser hier eintauchen dürfen, ist so wundervoll durchdacht und mit so vielen großartigen Hintergrundinformationen unterlegt, dass man gar nicht anders kann, als sich darin zu verlieren. Allein die Akademie der Fairies ist mal etwas ganz anderes. Stefanie Diem hat mich mit ihrem Ideenreichtum völlig überrascht und wirklich restlos überzeugt.
Spannung gab es auch reichlich, auch wenn hin und wieder ein paar Längen zu finden waren. Genaue Beschreibungen der Shoppingtrips usw. hätte ich persönlich nicht unbedingt gebraucht, aber wirklich schlimm war es auch nicht. Durch Sophies Träume und ihre teilweise überraschenden Handlungen (ich kann das nicht näher beschreiben, um nicht spoilern) kommt immer wieder Spannung auf, da man wissen möchte, wie das im Zusammenhang steht und wie sich das Ganze weiterentwickelt.
Vor allem gegen Ende gibt es noch einmal einen großen Knall, der den Leser atemlos zurücklässt und man wirklich hofft, so bald wie möglich Band 2 lesen zu können.
Wer meine Rezensionen kennt, weiß, dass ich aber auch immer irgendetwas zu kritisieren finde. Auch wenn es bei „Fairies“ wirklich nicht viel ist. 😉
Bis auf die oben erwähnten Längen, waren mir die Figuren etwas zu oberflächlich beschrieben. Ich hätte gern in der Tiefe mehr von ihnen erfahren, um sie ins Herz schließen zu können.
Auch die Liebe kam mir in Band 1 zu kurz, doch ich vermute mal stark (oder hoffe es zumindest), dass das in der Fortsetzung anders sein wird.
Darüber hinaus hätte ich wirklich wahnsinnig gern mehr von Sophies Alltag erfahren. Vom Unterricht selbst usw. Das kam mir ein wenig zu kurz, während auf der anderen Seite zu viel Shopping- und Klamottenpassagen vorkamen für meinen Geschmack.
So, das reicht jetzt aber auch an negativen Dingen. Ich möchte noch einmal betonen, dass ich den ersten Band der „Fairies“-Reihe wirklich sehr gelungen finde und die Autorin mich mit ihrer grandiosen und wunderbaren Fantasie und Liebe zu Details definitiv überzeugen konnte. Ich freue mich schon darauf, wie es weitergeht!
Fazit:
Es gibt nur minimal kleine Kritikpunkte, da „Fairies. Kristallblau“ einfach durch seine bildgewaltige Welt und der Liebe zu zauberhaften Details punkten kann. Ein wirklich sehr gelungener Auftakt zu einer Reihe, die ich aus ganzem Herzen weiterempfehlen kann. 8,5 lila Punkte
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