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Details:
Seitenzahl: 439 Seiten
Verlag: Dark Diamonds
Erschienen: 28. Oktober 2016
Inhalt:
Die 20-jährige Helen glaubt nicht an Geister. Als fertig ausgebildete Krankenschwester hat sie bereits einige Menschen sterben sehen, aber nie wurde sie von einer rastlosen Seele heimgesucht. Das ändert sich schlagartig, als sie sich nach einer scheinbar harmlosen Partie Gläserrücken plötzlich nicht mehr allein fühlt und von einem sterbenden Patienten um einen letzten Gefallen gebeten wird: Sie soll das Zuhause eines gewissen Kilian aufsuchen. Ihre Recherche führt sie in ein steinreiches Villenviertel und direkt in die Arme des attraktiven Jungdesigners Elias. Zusammen versuchen sie der Geschichte des verstorbenen Erben auf die Spur zu kommen – und werden dabei direkt in die Vergangenheit katapultiert…
Autorin:
Die Autorin lebt mit ihrer Familie und ihrem Hund in einer kleinen Stadt am Rande des Ruhrgebietes. Ihren Kindern erzählte sie gerne eigene Geschichten, was irgendwann dazu führte, dass keine Bücher mehr als Gute-Nacht-Geschichte akzeptiert wurden.
Meine Meinung:
Sprache:
Der Sprachstil war wirklich super. Flüssig, locker leicht zu lesen und trotzdem nicht zu oberflächlich. Ich finde eigentlich absolut nichts Negatives am Erzählstil auszusetzen. 😉
Figuren und Handlung:
Sehr gut gefallen hat mir die Tatsache, dass wir eigentlich zwei Liebesgeschichten in verschiedenen Zeiten miterleben, die au die ein oder andere Weise miteinander in Verbindung stehen.
Es gibt immer wieder Flashbacks und die Zeitebenen scheinen sich zu überlagern, was ich toll gemacht fand und mich mitgerissen hat. Dadurch gab es Abwechslung und machte die Geschichte zu etwas Besonderem.
Die Geister-Thematik finde ich ziemlich unheimlich und ich konnte mir das Buch nicht vor dem Schlafengehen zu Gemüte führen (ich bin aber auch extrem empfindlich bei diesen Sachen und wohl eher kein Maßstab). Es ist aber sehr schön gelöst, da es weder zu unheimlich noch zu harmlos dargestellt wird und somit der genau richtige Mittelweg gewählt wurde – zumindest für nicht komplette Angsthasen wie mich. 😉
Ein weiterer Pluspunkt waren für mich die Perspektivwechsel. Dass man die Handlung nicht nur aus einer Sicht miterlebt, macht das Geschehen noch vielseitiger, spannender und bietet dem Leser tolle neue Aspekte. Ich bin nicht immer Fan davon, doch in „Seelenhauch“ passt es ganz wunderbar.
Allerdings muss ich sagen, dass mir Elias Perspektive manchmal etwas zu langatmig war. Das war generell an manchen Stellen ein kleines „Problemchen“ des Romans, da ich teilweise das Gefühl hatte, es zieht sich alles zu sehr in die Länge. Dadurch ging die eigentlich große Spannung hin und wieder flöten und ich hätte mir hier gewünscht, dass das Geschehen straffer dargestellt wird.
Trotzdem hat mich der Roman insgesamt überzeugen können, denn die Thematik war spannend und wirklich interessant.
Fazit:
Trotz ein paar Längen in der Handlung, kann „Seelenhauch“ durch die verschiedenen Zeitebenen und Perspektivwechsel punkten. Ein spannendes Thema, das wirklich gut umgesetzt wurde tut sein Übriges. 8 lila Punkte von mir.
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