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Details:
Seitenzahl: 269 Seiten
Verlag: Impress
Erschienen: 5. Januar 2017
Inhalt:
Nachdem Emma etwas getan hat, das sie nie für möglich gehalten hätte, fällt sie in ein tiefes Loch aus Trauer und Angst. Immer häufiger sucht sie Zuflucht in ihrer Tiergestalt und merkt dabei nicht, dass sie kurz davorsteht, nicht nur sich selbst in den Tieren zu verlieren, sondern auch Nate. Denn mit dem Auftauchen der schönen Wölfin Ava scheint es, als hätte er seine Seelenpartnerin gefunden und Emmas Rivalin setzt alles daran, Nates Herz für sich zu gewinnen. Doch ein gemeinsames Ziel macht sie zu Verbündeten: Sie wollen sich an den Jägern rächen, die ihnen so viel genommen haben…
Autorin:
Anika Lorenz studiert und lebt in Berlin. Wenn sie nicht gerade bei schönem Wetter ihre Füße auf dem Tempelhofer Feld wärmt, ist sie auf dem Kunstmarkt an der Museumsinsel unterwegs. Immer dabei: ihr Notizbuch für Ideen und Eingebungen neuer Geschichten, die sie im alltäglichen Leben einfach überfallen. Wird ihr die Stadt doch mal zu viel, entspannt sie sich mit ihrem Hund bei einem ausgiebigen Waldspaziergang.
Meine Meinung:
Ich war gerade am Anfang richtig mitgerissen von dem Schmerz, der Emma gefangen hält. Die negativen Gefühle wurden so authentisch rüber gebracht, dass man richtig mitgefühlt hat. Hier war ich positiv überrascht und schon der Einstieg in Teil 3 der „Heart against Soul“- Reihe hat mich umgehauen. Auch deshalb war „In Gedanken ein Steinadler“ für mich der bisher beste Band der tollen Reihe und ich habe ihn innerhalb von 24 Stunden ausgelesen. Ich wollte einfach nicht aufhören, weil es so viel Freude gemacht hat, dabei zu bleiben.
Im weiteren Verlauf der Geschichte kommt wahnsinnig viel Spannung auf und die ganze Stimmung ist wesentlich düsterer als in den beiden Vorgängern. Emmas Verlust hat sie verändert und ihre Gedanken schwermütiger gemacht. Das fand ich sehr realistisch dargestellt, da so ein gewaltiger Einschnitt in ihr Leben nicht einfach spurlos an ihr vorüber gehen kann. Sie arbeitet an sich, arbeitet mit ihrem Kummer und trotzdem kann sie ihn natürlich nicht ganz vergessen.
Gegen Ende hin kam mir etwas zu viel Party/Trinken/Alkohol vor, aber das ist natürlich totale Geschmacksfrage. Ich mochte das nicht und mochte gleichzeitig auch nicht, dass sich Emma in diese Richtung entwickelt.
Auch kamen mir Nate und Liam zu kurz in diesem dritten Band. Ich kann völlig nachvollziehen, warum der Fokus dieses Mal nicht auf der Liebesgeschichte liegt, aber trotzdem hätte ich mir hier etwas mehr gewünscht. Die Dreiecksbeziehung bietet ja richtig Potential für mehr.
Trotzdem muss ich zusammenfassend sagen, dass mir „In Gedanken ein Steinadler“ wahnsinnig gut gefallen hat, weil es auf der Gefühlsebene so ehrlich und ergreifend war. Eine wirklich klasse Fortsetzung einer tollen Reihe, die ich nach wie vor so richtig zum Wohlfühlen finde.
Fazit:
Der bisher beste Teil der schönen „Heart against Soul“-Reihe, die absoluten Wohlfühlcharakter hat. Ich freue mich, dass es noch weitere 3 Bände gibt, weil ich definitiv noch nicht aufhören will mit Lesen. 😉 8 lila Punkte
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