Klicken zum Anzeigen/Ausblenden
Details:
Seitenzahl: 348 Seiten
Verlag: Impress
Erschienen: 5. Januar 2017
Inhalt:
Als Waisenkind hat die 17-jährige Hope schon früh gelernt, niemandem außer sich selbst zu vertrauen. Mit Ausnahme von ihren Büchern natürlich und den Geschichten, die diese ihr zuflüstern. Bis sie eines Nachts in das Haus einer reichen Familie einbricht, um sich in deren riesigen Bibliothek zu bedienen, und bei ihrem Buch-Streifzug auf frischer Tat ertappt wird. Während Hope schon aus reiner Gewohnheit eine Abwehrhaltung gegenüber dem absolut nerdigen, aber zugegebenermaßen ziemlich süßen Jungen einnimmt, scheint dieser alles andere im Sinn zu haben, als sie zu verraten. Doch noch bevor Hope herausfinden kann, was genau es mit diesem Sam auf sich hat, werden sie unverhofft in eines der Bücher hineingezogen und landen… ja, wo eigentlich?
Autorin:
Felicitas Brandt, ist eigentlich nie ohne Stift, Zettel und Buch anzutreffen. Bücher waren schon in ihrer Kindheit, ihre ständigen Begleiter. Mit dem Geschichten schreiben fing sie während des Abiturs an, danach dauerte es ungefähr zwei Jahre, bis ihre erste Kurzgeschichte veröffentlicht wurde, der erste Fantasyroman wurde dann nach ihrer Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten veröffentlicht.
Sie liebt Cookies, Musik die berührt, Heldenserien und wollte schon immer mal ins Autokino. Außerdem träumt sie von einer Reise quer durch Schottland.
Meine Meinung:
Sprache:
Ich liebe es an Felicitas Brandts Büchern, dass sie einen hohen Wiedererkennungswert haben. Der Sprachstil hebt sich von der Masse ab und ist einfach genauso wie die Autorin selbst.
Es gibt so viele herrliche Dialoge, die vor Charme und Witz nur so sprühen, was mir sehr, sehr gut gefallen hat. Auch die Anspielungen auf Filme und Serien sind wie immer richtig cool, da man sich automatisch mehr mit den Figuren identifizieren kann, wenn sie die gleichen Dinge im TV schauen.
Die Fantasie und das wundervolle Spiel mit Worten begeistern und verzaubern mich, weshalb ich es herrlich fand, „Als die Bücher flüstern lernten“ zu lesen.
Figuren:
Ich muss leider zugeben, dass ich Hope manchmal etwas bis ziemlich anstrengend fand. Sie war mir teilweise zu zickig und abweisend – und auch wenn ich sie halbwegs verstehen konnte, so fand ich es an manchen Stellen einen Ticken zu viel.
Trotzdem mochte ich sie alles in allem gern – aber an meine Lieblingsprotagonistin Tracy kommt sie nicht ganz ran. 😉
Sam hingegen ist großartig. Witzig, liebevoll, loyal, mutig und einfach ein großartiger Kerl. Genauso wie er es selbst sagt – jeder braucht einen Sam (wie in Herr der Ringe, Supernatural usw usw.). <3
Handlung:
Alle Bücher, auf die innerhalb der Geschichte Bezug genommen wurde, haben für mich persönlich eine große Bedeutung. Allein deshalb fand ich die Handlung großartig, denn (ich will nicht spoilern, deshalb verrate ich keine Geschichten, in denen Hope und Sam landen) sie alle spielen für mich persönlich eine große Rolle und liegen mir ehrlich am Herzen. Es war als hätte die Autorin mich gefragt, welche Buchwelten sie wählen sollte – also einfach perfekt.
Leider ging mir die Geschichte teilweise etwas zu schnell, sodass ich Mühe hatte, mich so richtig in die Situation einzufinden. An anderen Stellen hingegen fand ich die Handlung zu sehr in die Länge gezogen und hätte mir da wiederum mehr von der Action zuvor gewünscht. Die Balance zwischen actionreichen und ruhigen Passagen hat für mich persönlich nicht so ganz gestimmt.
Trotzdem war es alles in allem eine tolle Reise mit Sam und Hope, die ich gern noch weitergehen würde. 😉
Fazit:
„Als die Bücher flüstern lernten“ ist ein magisches, zauberhaftes und wirklich fantasievolles Buch mit tollen Dialogen und der unverwechselbaren Art von Felicitas Brandt. 7 lila Punkte von mir.
Pingback: Carlsen Challenge 2017 | Lila Bücherwelten
Pingback: Impress Challenge 2017 | Lila Bücherwelten
Pingback: Drachenmond Lesechallenge 2017 | Lila Bücherwelten