Klicken zum Anzeigen/Ausblenden
Details:
Seitenzahl: 318 Seiten
Verlag: Juliane Maibach
Erschienen: 28. Februar 2016
Inhalt:
»Einer Legende nach streifen die Anmagras der toten Nephim durch die Welt, immer auf der Suche nach einer schwangeren Frau. Sie dringen in die Körper der Ungeborenen ein, töten sie und übernehmen ihren Leib. Wie ein Parasit wachsen sie dann in der Frau heran, die nichts davon ahnt, dass ihr eigenes Kind längst nicht mehr am Leben ist, sondern von diesem grausamen Geschöpf umgebracht wurde. In diesen Kindern ist von Geburt an nichts Gutes zu finden …«
Auch Gwen muss die Grausamkeiten der Nephim kennenlernen, nachdem sie in einer für sie fremden Welt gelandet ist. Sie hätte niemals gedacht, dass sie sich jemals solche Fragen stellen müsste: Wie findet man den Weg zurück, nachdem man durch einen Spiegel gefallen ist? Wie tötet man ein Wesen, das keine Seele besitzt und beinahe unsterblich ist? Und wie soll man mit einem verschlossenen, schlecht gelaunten Kerl zurechtkommen, der in einem eigentlich nichts anderes als ein Mittel zum Zweck sieht und keinen Wert auf Gesellschaft legt?
Gwen verfügt über eine ganz besondere Gabe, die Tares auch für sich nutzen will: Sie kann das Licht der Splitter des Glutamuletts wahrnehmen. Setzt man diese zusammen, wird einem sein sehnlichster Wunsch erfüllt. Schon bald wird Gwen immer tiefer in die Geschehnisse hineingezogen und muss feststellen, dass sie nicht ohne Grund in diese fremde Welt gelangt – sie von dunklen Geheimnissen und drohendem Unheil umgeben ist: Die Seelenlosen sind nahe.
Autorin:
Juliane Maibach wurde 1983 geboren und lebt zusammen mit ihrem Mann im malerischen Freiburg im Schwarzwald. Sie schreibt seit ihrer Kindheit,- zunächst Kurzgeschichten und Gedichte; später dann auch erste längere Geschichten und ganze Bücher, in denen sie ihre eigenen fantasievollen Welten erschaffen konnte. Inzwischen schreibt sie vor allem im Romantic-Fantasy Genre.
Nach einem Germanistik Studium arbeitete sie in verschiedenen Bereichen, unter anderem in der Verwaltung. Mittlerweile konnte sie sich jedoch ihren großen Traum erfüllen und arbeitet ausschließlich als Autorin. Mit ihrer ersten Roman Reihe Necare, die in fünf Bänden abgeschlossen ist, konnte sie eine Vielzahl an Lesern begeistern und in ihren Bann ziehen.
2013 gewann sie mit dem ersten Band ihrer Necare Reihe den Shortlist-Preis des Autoren@Leipzig Award der Leipziger Buchmesse.
Meine Meinung:
Okay, ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich das Buch im ersten Drittel nicht gepackt hat. Teilweise wollte ich nicht mehr weiterlesen und musste mich selbst überreden, noch nicht aufzugeben. Die Autorin hat so wundervolle Ideen und ich wollte ihr und ihrem Werk die Chance geben, mich doch noch zu überzeugen.
Woran es lag? Eine gute Frage. Ich denke, es war einfach der Erzählstil, der mir persönlich ein wenig zu distanziert war. Zweifellos schreibt Juliane wirklich richtig gut, nur war es anfangs eben nicht ganz nach meinem Geschmack, weil ich mich nicht in die Figuren und somit auch nicht in die Geschichte einfühlen konnte.
Aber was bin ich froh, dass ich weitergelesen habe! Denn nach ungefähr einem Drittel des Buches hat mich die Geschichte dann plötzlich und unvermittelt richtig gepackt. Ich habe die Figuren mit einem Mal ins Herz geschlossen und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Und es passiert eine Menge. Es gab einige Wendungen, die mehr als interessant waren und auch überraschen konnten. Tares hat sich am meisten in mein Herz geschlichen und ich kann Gwen da sehr gut verstehen…
„Seelenlos. Splitterglanz“ steckt voller großartiger Ideen und entführt uns in eine andere Welt, von der ich gern noch mehr kennenlernen möchte. Neben interessanten Charakteren gibt es hier auch jede Menge Magie und unheimlicher Wesen, die sich unseren „Helden“ in den Weg stellen. Die große Aufgabe, das Amulett zu finden und gleichzeitig nicht den Bezug zu ihrer eigenen Welt zu verlieren, stellt Gwen vor gewaltige Herausforderungen. Noch dazu gibt es einige Enthüllungen, Figuren und Wendungen, die ihre Reise erheblich erschweren und somit für den Leser spannend gestalten.
Fazit:
Ein tolles Fantasybuch, das mich ab dem zweiten Drittel so richtig fesseln konnte. Ich liebe die tollen Ideen und vor allem Tares. <3 8 lila Punkte gibt es von mir.