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Details:
Seitenzahl: 275 Seiten
Verlag: impress
Erschienen: 2. Juni 2016
Inhalt:
Seit ihrem neunten Lebensjahr verbringt Allie jeden Sommer auf der traumhaft schönen Tropeninsel Calliope Isle. Zusammen mit Gleichaltrigen besucht sie dort das Arts Camp und tut, was sie am liebsten macht und am besten kann: schreiben, schreiben, schreiben. Doch ihr siebter Sommer auf der exotischen Insel beginnt diesmal unter ganz anderen Vorzeichen. Erst erhält Allie die niederschmetternde Nachricht, dass sie adoptiert wurde, und dann wird ihr auf der Überfahrt auch noch zugeflüstert, dass dieser Sommer alles in ihrem Leben verändern wird – und das ausgerechnet von dem mysteriösen neuen Jungen im Camp. Schon bald stellt sich heraus, dass alle etwas wissen, was Allie nie erzählt wurde, und dass dieses Geheimnis nicht wenig mit ihrem außergewöhnlichen Schreibtalent zu tun hat…
Autorin:
Marie Menke wurde 1997 geboren, wuchs in einer Kleinstadt in NRW auf und machte nach ihrem Abitur einen einjährigen Abstecher in Spaniens Hauptstadt Madrid. Wenn sie gerade nicht beim Schreiben von Jugendromanen oder für Online-Magazine und Lokalzeitungen ihrer Kreativität freien Lauf lässt, zählen das Tanzen von Ballett bis Hip Hop und das Reisen zu ihren größten Leidenschaften.
Meine Meinung:
Sommer, Sonne, Freundschaft, Liebe und eine Liebeserklärung an das Schreiben und Erzählen selbst. Was will man mehr? Dazu noch eine gewaltige Prise mysteriöser Ereignisse und Geheimnisse und schon man hat einen gelungenen Roman.
In „Calliope Isle“ findet man genau das alles. Die tropische Stimmung mit Palmen, Meer und Sandstrand ergibt einen wunderbaren Kontrast zu dem Mysteriösen, das sich auf der Insel abspielt. Es herrscht eine gewisse Grundspannung während des Lesens und man möchte gern mehr über die Geheimnisse von Calliope Isle erfahren – und auch über Allies Vergangenheit und Herkunft.
Teilweise waren mir die Dinge ein wenig zu beiläufig erklärt, aber das fällt nicht wirklich ins Gewicht. Die Geschichte ist voller schöner Ideen und toller Momente, die zum Lachen oder zum Mitzittern animieren und den Leser an das Buch fesseln.
Mir hat ebenfalls gut gefallen, dass zunächst ein kurzer Abriss der ersten sechs Sommer von Allie auf der Insel gemacht wird. Wirklich nur schlaglichtartig wird erzählt, was sie dort erlebt hat und sozusagen die prägenden Erlebnisse herausgepickt. Das bereitet den Leser wunderbar auf die eigentliche Hauptgeschichte vor und hat mich von Anfang an sehr positiv für das Buch gestimmt.
Fazit:
Ein wirklich schönes Buch voller Geheimnisse, Freundschaft und der Liebe zum Schreiben. Als Leser wird man richtiggehend mitgenommen auf die „Calliope Isle“ und erlebt zusammen mit Allie jede Menge Abenteuer in tropischer Atmosphäre. 7,5 von 10 lila Punkten von mir.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!