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Details:
Seitenzahl: 288 Seiten
Verlag: Fischer
Erschienen: 26. März 2015
Inhalt:
Die berührende Suche eines Mädchens nach ihrem Vater,
nach der eigenen Identität und die Geschichte einer ersten Liebe
Eve fliegt mit ihrer Mutter nach Istanbul, um ihren Vater ausfindig zu machen. Fünfzehn Jahre lang hat ihre Mutter alle Fragen nach ihm abgeblockt. Als er dann tatsächlich vor Eve steht, hat sie das Gefühl, endlich den fehlenden Teil ihrer Identität gefunden zu haben. Und dann ist da auch noch ihr Dolmetscher Sinan, in den sie sich Hals über Kopf verliebt …
Autorin:
Deniz Selek wurde in Hannover geboren und wuchs in Istanbul auf. Zurück in Deutschland studierte sie Germanistik und Innenarchitektur. Sie weiß als Deutsch-Türkin, wie es sich anfühlt, in zwei Kulturen zu Hause zu sein. Heute lebt sie als Autorin mit ihrer Familie in Berlin, aber ihr Herz gehört Istanbul, der Stadt voller Zauber und Magie.
Meine Meinung:
Aufgrund des Klappentexts hatte ich mich auf etwas anderes eingestellt, weshalb ich während des Lesens teilweise enttäuscht war. Das lag nicht daran, dass es nicht gut geschrieben war – im Gegenteil. Das Buch liest sich schön und es sind tolle und tiefgründige Gedanken mit eingebaut. Doch trotzdem fand ich es schade, dass mehr als die Hälfe der Geschichte eben NICHT in Istanbul spielt und die Handlung dort mir persönlich zu gerafft war.
„Aprikosensommer“ ist ein wirklich schönes Jugendbuch, das vor allem jüngeren Lesern empfehlen würde und nicht so sehr als All-Ager. Die behandelten Themen waren berührend und interessant, ebenso wie die Entwicklung der Handlung. Den Schreibstil habe ich ebenfalls als sehr angenehm empfunden und er hat mir definitiv gefallen. Es wird nicht das letzte Buch der Autorin sein, das ich gelesen habe.
Wegen falscher Erwartungen konnte ich mich allerdings nicht so hundertprozentig auf die Geschichte einlassen, da mir die versprochene Handlung einfach zu kurz kam.
7 lila Punkte von mir.